Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Stand 01/2026
der Film- und Fotofabrik oHG, Adlerweg 38 A, 83024 Rosenheim
(nachfolgend „Auftragnehmer“)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Film- und Fotofabrik oHG und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über fotografische, filmische und audiovisuelle Leistungen.
Sie gelten sowohl gegenüber Unternehmen (§ 14 BGB) als auch gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB), sofern nicht ausdrücklich abweichend geregelt.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Leistungsangebot und Leistungsumfang
Der Auftragnehmer bietet Leistungen insbesondere in den Bereichen:
Fotografie
Film- und Videoproduktion
Postproduktion
Social-Media-Content
Drohnenaufnahmen
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
Der Auftragnehmer schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen oder werblichen Erfolg.
3. Auftragsannahme, Ablehnung und Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend.
Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen, sofern keine vertragliche Bindung besteht.
Ein Vertrag kommt durch schriftliche, mündliche oder konkludente Annahme (z. B. Beginn der Leistung) zustande.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.
4. Rücktritt durch den Auftragnehmer
Der Auftragnehmer ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten.
Wichtige Gründe sind insbesondere:höhere Gewalt
Krankheit oder unverschuldete Verhinderung
behördliche Anordnungen
Bereits erbrachte Leistungen sind vom Auftraggeber zu vergüten.
Weitergehende Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.
5. Vergütung
Die Vergütung erfolgt als Festpreis, Tagessatz oder Stundenhonorar gemäß Vereinbarung.
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Zusatzleistungen werden gesondert berechnet.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig.
6. Stornierung durch den Auftraggeber
Bei Stornierung durch den Auftraggeber fallen folgende Stornogebühren an:
bis 14 Tage vor Leistungsbeginn: 30 %
7–13 Tage vor Leistungsbeginn: 50 %
weniger als 7 Tage: 80 %
Bereits entstandene Kosten sind unabhängig davon vollständig zu erstatten.
Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.
7. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle zur Durchführung erforderlichen Inhalte, Informationen und Rechte rechtzeitig bereit.
Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund fehlender Mitwirkung gehen zulasten des Auftraggebers.
Der Auftraggeber garantiert, über die notwendigen Rechte an bereitgestellten Materialien zu verfügen.
8. Nutzungsrechte und Eigenwerbung
Nach vollständiger Zahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrechte an den erstellten Werken ein.
Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke zeitlich unbeschränkt zu Zwecken der Eigenwerbung, insbesondere auf der Website, in Showreels sowie auf Social-Media-Plattformen, zu nutzen.
Ein Widerspruch gegen die Nutzung zu Eigenwerbezwecken ist möglich, sofern berechtigte Interessen des Auftraggebers entgegenstehen und dieser den Widerspruch vor Veröffentlichung schriftlich mitteilt.
9. Gewährleistung
Die Leistungen werden mit branchenüblicher Sorgfalt erbracht.
Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 7 Tagen anzuzeigen.
Der Auftragnehmer ist zur Nachbesserung berechtigt.
10. Haftung
Uneingeschränkte Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit Haftung nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, beschränkt auf den vorhersehbaren Schaden.
Keine Haftung für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden.
Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
11. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt berechtigen den Auftragnehmer zur Verschiebung oder zum Rücktritt vom Vertrag. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.
12. Datenschutz
Es gelten die Bestimmungen der Datenschutzerklärung auf der Website des Auftragnehmers.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht.
Gerichtsstand für Kaufleute ist Rosenheim.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
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